Die Entstehung des Lebens ist kein Zufall

Moleküle und Zellen entstehen weil Naturgesetze wirken

Die DNA ist kein Bauplan

Die DNA ist kein Bauplan! Vielmehr kodieren die Nukleinsäuren der DNA lediglich, welche der 20 Aminosäuren in welcher Reihenfolge vernetzt werden so daß Peptide, Proteine und Enzyme entstehen. Wobei:

Keine einzige Aminosäure enthält Phosphor! Woraus sich die spannende Frage ergibt, wie der Phosphor in die Eiweißkörper der Lebewesen kommt, denn laut DNA gibt es dafür keinen Plan obwohl Phosphor lebensnotwendig ist. Ebensowenig kodiert eine DNA die ganze Mineralisierung des Knochenbaus, also den Einbau von Kalzium und Magnesium.

Die Antwort auf diese Frage heißt Wachstum. Gesteuert durch Kinasen u.a. Enzyme sorgen die Gesetze der Thermodynamik dafür, auf welche Art und Weise aus Proteinen Zellen und deren Bestandteile entstehen und wie diese Zellen zusammenwachsen so daß am Ende Gliedmaßen, Faszien und Organe entstehen. Und wenn das menschliche Zellen sind, entsteht so ein Mensch genauso wie eine andere Spezies.

Darwin wunderte sich, daß auf den im Pazifik abgelegenen Inseln ganz ähnliche Arten vorkommen wie in Mitteleuropa. Nur daß die Galapagos-Schildkröte anders aussieht als eine europäische Schildkröte. Der Grund dafür ist schnell gefunden, es liegt an den Bedingungen die in diesen Habitaten vorherrschen. Aber eine Schildkröte ist und bleibt eben eine Schildkröte, was auch für den Menschen gilt der auf anderen Kontinenten das Licht der Welt erblickt. Nur daß es auch innerhalb einer Art Unterschiede geben kann die sich aus den Bedingungen ergeben unter denen eine Art entstanden ist.

Außerirdisches Leben

Obwohl Spezies Mensch einzigartig ist, folgt dessen Entstehung denselben Naturgesetzen wie die Entstehung der ganzen Artenvielfalt unserer Welt. Es gilt als ziemlich sicher, daß Menschen extraterrestrischer Planeten genauso aussehen wie wir, denn die Voraussetzungen dafür daß Menschen enstehen, können nicht völlig anders sein (Gravitation, Luftdruck, Klima, Wasser, Zusammensetzung der Atmosphäre usw.). Es gibt keinen Beweis dafür, daß der Mensch aus einer anderen Art heraus entstanden ist, also einen genetischen Vorfahren hat.

Das Aussterben der Dinosaurier

Zweifelsfrei ist die Entstehung des Lebens, genauso wie die Entstehung molekularer Verbindungen, gleich ob organische oder anorganische von bestimmten Bedingungen abhängig. Dabei spielen sowohl Druckverhältnisse als auch die Zuammensetzung der Atmosphäre eine Rolle genauso wie die Frage der Schwerkraft und überhaupt das Vorhandensein der Ausgangsstoffe in bestimmten Konzentrationen. Hinzu kommt die Frage, ob einem System Energie zugeführt oder entzogen wird. Diser ganze Sachverhalt ist umschrieben in den Grundgsetzen der Thermodynamik, früher Massewirkungsgesetz genannt. Um ein Beispiel zu nennen: Liegen Wasserstoff und Sauerstoff in reiner Form und einem Volumenverhältnis 2:1 vor, genügt ein Funke damit aus dieser Gasmischung Wasser entsteht und zwar mit einem lauten Knall. Bei kleineren Mengen Wasserstoff in der Luft, also bei einem kleineren Partialdruck, wird es schon schwieriger diesen Wasserstoff dazu zu bewegen mit dem Sauerstoff der Luft zu reagieren. Damit sehen wir, daß es auf die Konzentration der Ausgangsstoffe ankommt ob diese miteinander reagieren und natürlich auf die Energiebilanz letztendlich.

Genauso wie die Entstehung des Lebens an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, ist auch das Aussterben bestimmter Arten an bestimmte Bedingungen gebunden. Es dürfte einleuchten, daß ein Dinosaurier mit 100 Tonnen Masse unter den heutigen Bedingungen von Schwerkraft und Luftdruck nicht überlebensfähig ist. Also kann es nur so sein, daß zur Zeit der Dino's auf unserer Erde zulande völlig andere Bedingungen geherrscht haben müssen. Von daher ist die Behauptung, daß ein Meteoriteneinschlag die Saurier zum aussterben brachte einfach nicht schlüssig. Es mag zwar sein, daß sich dadurch das Klima verändet hat aber eben nur das Klima und das auch nur kurzfristig.

Dennoch gibt es auch heute Tiere mit mehr als 100 Tonnen Lebendgewicht und das sogar als Säugetiere: Es sind die Wale und die leben in den Ozeanen weil sie auf dem Lande aufgrund ihrer Masse gar nicht überlebensfähig wären. In den Tiefen der Ozeane halten Wale selbst einem Wasserdruck von mehreren 100 Atmosphären stand und können dabei die Sauerstoffversorgung zur Energiegewinnung in den Zellen aufrechterhalten! Die Annahme daß sich das Landleben insofern entwickelt haben soll, als daß es sich als ein Übergang vom Leben im Wasser zum Leben auf dem Lande vollzogen hat ist zumindest angesichts der Wale nicht schlüssig und auch nicht umgekehrt. Von daher kann es nur so gewesen sein, daß sich das Leben im Wasser wie auch das Leben auf dem Lande und die ganze damit verbundene Artenvielfalt nebeneinander und unabhängig voneinander entwickelt hat.


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