Framework Interface und eine Factory

Objekte sind nur noch Mittel zum Zweck und vollständig abstrahiert

Das Framework ist in seiner Einfachheit einmalig, von daher bedeutet das Enwickeln von Webanwendungen mit diesem Framework eine enorme Zeiteinsparung gegenüber anderen Web-Application-Frameworks.

Das Framework-Interface bildet sich wiederholende Funktionsaufrufe ab. Hierin gibt es die erste Kontrollstruktur, den Request betreffend und damit eine einfache Verzweigung nämlich dann, wenn der Request Parameter enthält oder keine. Dieses Interface beinhaltet eine Handvoll Methoden in einer überschaubaren Reihenfolge, wobei es der an den URL gebundenen Response-Klasse freisteht, Interface-Methoden zu definieren. Das heißt, dass eine Interface-Methode nur dann aufgerufen wird, wenn sie existiert.

Alle weiteren Methoden, die zum Verarbeiten des Request und zum Erstellen einer Response benötigt werden, sind in eine Factory ausgelagert. Das bedeutet, dass einzelne Methoden erst zur Laufzeit kompiliert werden und danach speicherresident sind. Letzteres macht die Factory für FastCGI oder mod_perl besonders interessant.

Die Methoden der Factory können weitere Perl-Module einbinden und Instanzen beliebiger anderer Klassen erzeugen, dies ist jedoch transparent. Aufgerufen werden die Methoden der Factory über die Instanz der zum Request-URL gehörigen Response-Klasse. Beispielsweise werden jegliche Datenbankzugriffe über derartige Methoden abgewickelt.

Alle Methoden der Factory können über eine Attrappe (Mock) aufgerufen werden, womit UNIT-Tests automatisiert werden können. Somit ermöglicht das Framework ebenfalls auch eine testgetriebene Entwicklung zur Qualitätssicherung der Endprodukte und das auf eine unkomplizierte Art und Weise.


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