Das Aussterben der Dinosaurier hat mehr als nur eine Ursache

Bis heute fehlt der Beweis für die Behauptung, dass ein Meteoriteneinschlag das Aussterben der Saurier ausgelöst hat

Hat sich eigentlich schon einmal jemand die Frage gestellt, wie ein 50-Tonnen-Saurier es geschafft hat, auf der Erde zu leben!? Wo andererseits hinreichend erwiesen ist, daß ein tierisches Lebenwesen nicht mehr als 5 Tonnen wiegen darf, hierfür sind unsere Elefanten die bekanntesten Vertreter. Wale hingegen, die ein Gewicht von mehr als 35 Tonnen erreichen können, haben sich ins Meer zurückgezogen weil sie auf dem Land nicht überlebensfähig sind. Diese Entwicklung, vom Land ins Wasser ist jedoch kein Widerspruch zur allgemeinen Entwicklung vom Meeresbewohner zum Landbewohner. Vielmehr ist auch diese Entwicklung der Wale ein Beleg für die Evolutionstheorie wie Hoimar von Ditfurth in seinem Buch Wir sind nicht nur von dieser Welt ausführlich dargelegt hat.

Und genau deswegen, weil die Frage des Gewichts bzw. der Masse eines Lebewesen die Frage für das Überleben eines Spezies ist, ist diese Frage auch die entscheidende Frage für dessen Aussterben. Zum weiteren Verständnis dieser Frage befassen wir uns mal ein wenig mit der Entstehungsgeschichte der Erde.

Jura und Kreide

Der Jura stellt die erste Blütezeit der Dinosaurier dar, heißt es. Erdgeschichtlich folgt der Jura dem Trias (Buntsandstein, Muschelkalk und Keuper) und das heißt, daß die Juraepoche etwa vor 200 Millionen Jahren begann und vor ca. 65 Millionen Jahren, mit dem Beginn der Kreidezeit also endete. Während die Sedimente der Kreidezeit von ihrer Mächtigkeit her maximal 100 m betragen, ergaben sich im Jurazeitalter Meeresablagerungen von 1000 m Mächtigkeit. Versuchen wir einmal, uns die Tiefe eines Meeres vorzustellen, als Lebensraum von Meeresbewohnern die für eine 1000 Meter dicke Schlammschicht sorgten!

Und auch die Schichten des Trias erreichen mancherorts Mächtigkeiten von über 1000 Metern. Bleibt die Frage offen, woher die Materie kam die sich in diesen unvorstellbaren Zeiträumen auf der Erde ablagerten. Zur Beantwortung dieser Frage schauen wir mal zum Saturn und zum Jupiter. Während der Saturn ein sehr ausgeprägt sichtbares Ringsystem hat, ist ein Solches beim Jupiter kaum sichtbar. Mit Sicherheit jedoch steht fest, daß in diesen Ringen Milliarden Tonnen Materie um die Planeten kreist und diese Materie irgenwann einmal auf den jeweiligen Planeten stürzt. So verkörpern diese Ringe auch nur eine Stufe der Ordnung der Materie auf ihrem Weg der Verdichtung vom Plasma zum Planeten.

Nun wissen wir, daß die Frage der Anziehungskraft, die sogenannte Gravitation eine Frage der Masse ist. Das heißt, je mehr Masse ein Planet hat, desto größer ist seine Anziehungskraft. Durch herabstürzende Materie aus dem Weltraum, oder eben auch aus dem Orbit der Ringsysteme vergrößert sich die Masse eines Planeten. Dadurch wiederum erhöht sich die Anziehungskraft was das Gleichgewicht der sich in den Ringen wirkendenen Fliehkräfte zugunsten der Anziehung verschiebt. Es ergibt sich eine Kettenreaktion und infolgedessen wird sich irgendwann einmal sämtliche in den Ringen befindliche Materie auf dem Planeten wiederfinden. So ist es auch nur eine Frage der Zeit, nach welcher ein jeder ins Orbit geschossene Satellit wieder auf die Erde fällt.

Es versteht sich von selbst, daß ein stetiges Anwachsen der Anziehungskraft Auswirkungen auf die gesamte Flora und Fauna eines Planeten hat. Über einen Einschlagskrater hingegen, sei dieser noch so groß, ist in wenigen Jahren Gras gewachsen. Warum sollte solch ein Ereignis das Aussterben ganzer Spezies bewirken!? Klar sein dürfte auch, daß ein Aussterben nicht schlagartig verläuft sondern über Jahrmillionen hinweg. Mit den hier dargelegten Zusammenhänge ergibt sich gegenüber der Meteoriten-Einschlag-Theorie für die bisher nicht der geringste Beweis vorgelegt wurde, ein schlüssiges Bild.

Mit Sicherheit hat sich auch in dieser Entstehungsphase der Erdgeschichte die Zusammensetzung und auch der Druck der Atmosphäre verändert. Und infolge der Abstürze der Materie auf die Erde herab waren Einschläge sozusagen an der Tagesordnung. Möglicherweise begünstigten Gravitation und Atmosphäre auch die Entstehung größerer Lebewesen, aber ein Tier mit 50 oder gar 100 Tonnen Gewicht gehört mit Sicherheit in das Reich der Märchen und Fabeln.

Die Arroganz heutiger Wissenschaftler

Leise, still und unbemerkt sterben auch heute in wenigen Jahren Arten aus, wo noch nicht einmal der Versuch unternommen wird, dafür eine Erklärung zu finden. Dabei handelt es sich um Zeiträume die im Gegensatz zu einer erdgeschichtlichen Epoche überschaubar sind und das Artensterben unmittelbar vor unseren Augen stattfindet. Immerhin handelt es sich beim Zeitalter der Dinosaurier um einen Zeitraum von 150 Millionen Jahren. In Anbetracht der Dauer dieser Epoche ist es regelrecht ein Witz, das Aussterben dieser Spezies mit einem Meteoriteneinschlag begründen zu wollen.

Nun, die Realität sieht doch gewaltig anders aus, der Kampf ums Überleben spielt sich täglich bis stündlich ab und ist ein sehr empfindliches Gleichgewicht. Angesichts der Tatsache, daß heute Arten sterben ohne Meteoriteneinschlag und scheinbar ohne sichtbare Gründe, dann dürfte es klar werden daß geophysikalische Veränderungen über Zeiträume von mehreren Millionen Jahren nicht gerade ohne Folgen für das Leben von Flora und Fauna auf einem ganzen Planeten sein dürften.


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