Ermitteln in Sachen CO2 Ausstoß, auf zum Klimagipfel im SUV

Denkste, gemessen wird da gar nichts, da wird gelogen bis sich die Bäume biegen

Kaum zu glauben: Der CO2 Ausstoß wird nicht gemessen sondern ermittelt. Das ist der Oberbegriff: Ermitteln. Das heißt, in manchen Ländern wird ja auch gemessen. Aber ansonsten wird eben ermittelt. In Deutschland gibt es eine besonders kluge Lösung: Da wird weder gemessen, noch ermittelt, da wird hochgerechnet.

Das ist ungefähr so, wobei Vergleiche natürlich hinken: Der Schichtleiter bezieht seinen Posten an der Bushaltestelle und misst die Uhrzeit, zu welcher die Mitarbeiter an der Haltestelle ankommen und wie lange sie brauchen, in den Bus einzusteigen. Anhand der ermittelten Zeiten wird dann hochgerechnet, zu welcher Uhrzeit der jeweilige Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlassen hat.

Kein Wunder also, wenn so ermittelte Schadstoffwerte mit der Realität nichts mehr zu tun haben. Den Klimagipfel können wir uns unter solchen Voraussetzungen freilich sonstwohin stopfen. Da besteigen wir doch lieber unseren Mittelklasse-Wagen (Off-Road Geländewagen mit 1.25 Tonnen Achslast) und fahren hinaus in die schöne Natur. Die Verbrauchsanzeige stellen wir vorsorglich auf 6.5 Liter / 100 km und gucken beim Tanken mal nicht so aufs Geld.

Ach wie schön ists doch im Wald. Und je mehr Gas wir geben, desto besser wächst der. Schließlich brauchen Bäume ja CO2 zum Leben. Also irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Bäume früher höher gewachsen sind, nicht dass die an CO2-Mangel leiden!

Greenpeace setzt auf Messungen

Dabei entpuppen sich Hochrechnungen sehr schnell als Runterrechnungen. Auf Deutsch gesagt: Als LÜGE!


Anbieter: nmq​rstx-18­@yahoo.de, die Seite verwendet funktionsbedingt einen Session-Cookie und ist Bestandteil meines nach modernen Aspekten in Perl entwickelten Frameworks.